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Wehrbergen


Daten & Fakten

Der Ort


Lage: Wehrbergen ist ein Stadtteil von Hameln im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen. Der Ort liegt nordwestlich des Stadtzentrums direkt an der Weser.


Koordinaten: 52° 7' 32" N, 9° 18' 22" O

Höhe: 66m

Fläche: 4 km²

Einwohner: 413 (31.12.2016)

Bevolkerungsdichte: 103 Einwohner/km²

Eingemeindung: 1.1..1973

Postleitzahl: 31787

Vorwahl: 05151


Ortsbürgermeister ist seit November 2021 Lars Krückeberg 


Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen Flechtzaun mit Durchgang über Wasserwellen. 

Geschichte


Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort um das Jahr 1240 in der Aufstellung der Rechtsverhältnisse des Hamelner Schultheißen.


Frühere Ortsnamen waren Werberghe, Wederberch und Wederberge. Der Ortsname wird als "Berg über der Werre" (wobei Werre die alte Bezeichnung für Weser ist) erklärt.


Kurz vor 1852 kam der Ort vom Amt Springe zum Amt Hameln.

Pfarramtlich gehört Wehrbergen zu Fischbeck (davor Holtensen).


Am 1.1.1973 wurde Wehrbergen in die Kreisstadt Hameln eingemeindet.

Infrastruktur


Durch den Ort führte bis Ende Mai 2009 die Bundesstraße 83 von Hameln nach Hessisch Oldendorf.

Seit dem 5.6.2009 ist die Umgehungsstraße, die Wehrbergen nordöstlich umgeht, eröffnet.

Eine Anbindung des Ortes besteht sowohl aus Richtung Hessisch Oldendorf, als auch aus Hameln.

Den öffentlichen Personennahverkehr stellen die Linienbusse Nr. 20, 22 und 25 sicher.


Im Ort gibt es einen kleinen Hofladen und einen Imker. Weitere Lebensmittelgeschäfte, Frisöre, Apotheken,  Ärzte usw. findet man in Fischbeck und in der Hamelner Nordstadt.


Die nächsten zuständigen Kindergärten und Schulen befinden sich in Hameln.

Quellen: Wikipedia, Portal der Stadt Hameln und der Wehrberger Dorfchronik

Wehrbergen - das Storchendorf

Seit März 2014 gibt es in Wehrbergen ein Storchennest auf dem alten Schlauchturm.

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Storch
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Im Jahr zuvor übernachtete des öfteren ein Storchenmännchen auf dem Dach des ehemaligen Schlauchturm. Kurzerhand ergriff Heinz Wömpener die Initiative und nahm Kontakt mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Hameln auf. Mit dem zuständigen Regionalbetreuer für Weißstorchenschutz wurden wichtige Aspekte der Wiederansiedelung von Störchen bei einem Ortstermin erörtert. 

Nach beendeter Planungsphase wurde neben einer Nistplattform auch gleich ein aus Weidenruten vorgefertigtes Nest auf dem alten Schlauchturm montiert.

Der Dank gilt Heinz Wömpener, der den Nistplatz stellte und den Stein ins Rollen brachte, dem Bauhof der Stadt Hameln, der die Plattform herstellte, Herrn Wiemeyer und Herrn Meier, die das Nest bauten, sowie Dachdecker Junker, der bei der Montage behilflich war.


Am 22. April 2014 war es dann soweit. Es saß das erste Mal ein unberingter Weißstorch auf dem neuen Storchennest. Am 22. Mai folgte seine Partnerin. Leider kam es, vermutlich aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit, nicht mehr zu einer Brut. Das Storchenpaar verweilte trotzdem den ganzen Sommer über in Wehrbergen.


In den Jahren 2015-2017 blieb es ruhig.


Anfang April 2018 flogen 2 Störche in Wehrbergen ein. Nach einiger Zeit kam es zu agressiven Revierkämpfen über dem Nest, in dem sich kurz vorher der Hausstorch mit seiner Herzensdame niedergelassen und mit dem Nestbau begonnen hatte. Bis zu 8 Fremdstörche kreisten gleichzeitig am Himmel über Wehrbergen, machten es sich zwischendurch auf den umliegenden Dachfirsten bequem und versuchten durch Sturzflüge auf das Nest den Hausstorch zu vertreiben - doch vergeblich.

Der Hausstorch und seine Liebste, welche von Renate und Heinz Wömpener die Namen Waldemar und Wilma bekamen, bauten fleißig weiter an ihrem Nest.

Leider gab es aber auch in diesem Jahr noch keinen Storchennachwuchs.


Doch das sollte sich in den darauffolgenden Jahren ändern...